Kreissynodalvorstand

Der Kreissynodalvorstand (KSV) ist das Leitungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises Halle und führt zwischen den Tagungen der Kreissynode die Amtsgeschäfte des Kirchenkreises. Dabei ist er an die Beschlüsse der Kreissynode, der obersten Instanz und des Parlamentes eines Kirchenkreises, gebunden.
Der KSV amtiert für acht Jahre, während sich die Kreissynode alle vier Jahre nach den Presbyteriumswahlen neu konstituiert. Er setzt sich zusammen aus dem Superintendenten, dem Assessor (stellvertretender Superintendent),  dem Scriba (Schrfitführer) – diese drei sind ordinierte Theologen –, sowie einer weiteren Theologin und fünf nicht-theologischen Mitgliedern.

Damit wird auch in seiner Besetzung deutlich, dass gemäß des presbyterial-synodalen System der westfälischen Landeskirche diejenigen, die nicht hauptberuflich für die Kirche arbeiten, ein wichtiges Wort in der Leitung der Kirche mitzureden haben.

Mitglieder des KSV

(hinten, von links): Pfarrer Dirk Leiendecker (Versmold), Torsten Böhling (Steinhagen), Kurt Dyszack (Werther), Klaus Härtner (Bockhorst)

(vorne, von links): Superintendent Walter Hempelmann (Halle), Christel Neugebauer (Brockhagen), Pfarrerin Silvia Schultz (Borgholzhausen) und Dieter Hagemeyer (Halle). (Foto: fra)