15.01.2018 12:55

Mit Gottvertrauen in die Zukunft gehen

Jahresempfang der Kirchengemeinde Versmold mit Rück- und Ausblick

Bei Kaffee, Sekt, Selters und Häppchen kamen die Versmold miteinander ins Gespräch.

Hadlef Gronewold und Maike Harder setzten musikalische Akzente

Vielen interessierten Gemeindegliedern stellte Dirk Leiendecker das Neubauprojekt vor. Fotos: fra

VERSMOLD – Rückblick und Ausblick standen im Mittelpunkt des Jahresempfanges, zu dem die Kirchengemeinde Versmold in die Petri-Kirche eingeladen hatte. Gemeinsam feierten Gemeindeglieder aus allen Pfarrbezirken einen festlichen Gottesdienst und kamen anschließend bei Kaffee, Sekt, Selters und Häppchen miteinander ins Gespräch. Außerdem informierten Pfarrer Dirk Leiendecker und Presbyter Reiner Wolf mit einer Diashow nochmals über die Pläne zum Neubau des Gemeindezentrums direkt neben der Petri-Kirche und den Verkauf des Geländes samt Gebäude an der Rothenburger Straße.

In seinem persönlichen Rückblick im Predigtteil des Gottesdienstes erinnerte sich Dirk Leiendecker daran, dass bei seinem Neuanfang 1982 in Versmold das Gemeindezentrum an der Rothenburger Straße noch „brandneu“ gewesen sei. Jetzt, 27 Jahre später, sei es zwar nicht alt, aber die Entwicklung der Gemeinde mache den Neubau notwendig. Im Dezember hatte eine Jury aus Gemeindegliedern aus acht Entwürfen den ausgesucht, der nun in die Tat umgesetzt wird (UK berichtete). Für seinen Weg in Versmold, sagte Leiendecker, er habe „Schönes und Schreckliches, Abschied und Aufbruch erlebt.“ Im Vertrauen auf Gott gehe er diesen Weg weiter.  

Seine Kolleginnen und Kollegen im Pfarrteam, Christiane Becker, Elisabeth Hübler-Umemoto, Anja Keppler, Sven Keppler und Rüdiger Schwulst trugen ebenfalls ihre Gedanken zum Thema „Abschied und Neubeginn“ bei: Für Rüdiger Schwulst war die Konfirmation ein Neuanfang mit Gott. Elisabeth Hübler-Umemoto erkennt in Erinnerungen an Altes eine Verbindung zu wunderbaren Erfahrungen, will aber nicht zurücksehen, während sie nach vorne geht. Christiane Becker erinnerte daran, dass der Aufbruch der Israeliten aus Ägypten bis zum Schluss dramatisch war, dass sie aber auch vertraut haben, dass Gott mit ihnen mitgeht. Anja Keppler sieht in diesem Aufbruch den Beginn der Freiheit. Sie erkennt im Weg durch die Wüste, dass es im Leben auch Zeiten für Streit, Unverständnis und Konflikte gibt. Und Sven Keppler erzählte von einem Traum des Paulus, der dessen Weg verändert habe, denn er sei nach Europa aufgebrochen. Dieser Aufbruch sei eine Berufung durch Gott gewesen und der neue Weg habe die Weltgeschichte verändert: „Der Ruf kam und es lag Segen darauf.“

Susanne Absolon dankte nach ihrem Jahresrückblick allen Haupt-, Neben und Ehrenamtlichen der Gemeinde für ihr Engagement in 2017, sowie den Kooperationspartnern in Stadt, Politik und Wirtschaft für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Den musikalischen Rahmen für Gottesdienst und Jahresempfang setzten Kantor Hadlef Gronewold (Orgel) und Maike Harder (Trompete). (fra)