03.08.2017 12:03

Die Reformation geht weiter

Kirchengemeinde Werther lädt zu vielfältigen Veranstaltungen ein

Hartmut Splitter, Holger Hanke, Markus Stein und Volker Becker (v.l.) freuen sich auf die Veranstaltungen, die in Werther in den kommenden Monaten an das Reformationsjubiläum anknüpfen. (Foto: fra)

WERTHER – Kanzelreden, Diskussionen, Gottesdienste, Bibelausstellung, Konzerte, Kirchenführungen und vieles mehr – so vielfältig und offen wie der Gedanke der Reformation selbst ist das Programm der Kirchengemeinde Werther zum Jubiläumsjahr. Was im Oktober 2016 begonnen hat, wird bis zum Jahresende weitergehen. Das vermittelten Holger Hanke, Hartmut Splitter, Volker Becker und Markus Stein.

Markus Stein zeichnet für die Werbung des umfangreichen Programmes verantwortlich. Der Grafiker hat unter anderem das große Plakat entworfen, das zurzeit über dem neugestalteten Eingang des Gemeindehauses hängt. „Die Reformation geht weiter“ ist insgesamt das Motto der Veranstaltungsreihe. „Wir möchten so viele Menschen wie möglich erreichen möchte – nicht nur die regelmäßigen Kirchgänger“, sagt Pfarrer Holger Hanke, Vorsitzender des Presbyteriums. Das Programm deckt ein großes Spektrum ab und will auch zeigen, dass die beiden großen christlichen Konfessionen einen guten Dialog miteinander pflegen und ökumenisch zusammenarbeiten. Das ist Markus Stein wichtig, denn als Katholik ist er ökumenisch engagiert.

Stein hat die Werbung mit dem Slogan „Die Reformation geht weiter“ für das Wertheraner Reformationsjahr bunt gestaltet, denn „Kirche ist bunt, geht auf Menschen zu auch in schwierigen Zeiten. Kirche ist so lebendig, wie die Menschen, die in ihr aktiv sind.“ Mit der Veranstaltungsreihe will die Kirchengemeinde auch animieren, sich der Kirche zuzuwenden. „Kirche bereichert die Gesellschaft“, betont Stein.

Im weiteren Verlauf lädt die Kirchengemeinde zu Orgelkonzerten, ökumenische Gottesdiensten, Kloster- und Kirchenführungen oder Vorträge ein. Auch die Jugend ist angesprochen. „Mit einigen unserer Konfirmanden haben wir an einem Konfi-Kamp in Wittenberg teilgenommen, zu dem junge Gläubige aus ganz Deutschland gekommen sind, um über Martin Luther nach zu denken und sich auszutauschen“, sagt Pfarrer Hartmut Splitter. Damit aber auch die Jüngsten schon mit dem Thema in Berührung kommen, steht auch die Kinderbibelwoche im Oktober unter dem Motto „Luther entdecken“. Schließlich soll nicht nur die Geschichte, sondern auch der Bezug zur Gegenwart vermittelt werden, große Reformations-Plakate an Werthers Laternenpfähle hängen. (fra)